Zuverlässige KI-Workflows
KI-Prozesse, die funktionieren.
Und überprüfbar bleiben.
Wir verbinden Sprachmodelle mit belastbaren Quellen, verbindlichen Geschäftsregeln und klaren Freigaben. So kann KI Arbeit beschleunigen, ohne dass Verantwortung oder Nachvollziehbarkeit verloren gehen.
Workflow-Pilot besprechen →Warum Sprachmodelle allein nicht genügen
Ein gutes Ergebnis ist noch kein verlässlicher Prozess.
Ein Sprachmodell kann Informationen verdichten, Texte formulieren und nächste Schritte vorschlagen. Es weiß aber nicht automatisch, welche Quelle verbindlich ist, welche Geschäftsregel gilt oder wer eine Entscheidung freigeben darf.
Die entscheidende TrennungDie KI erzeugt einen Vorschlag. Der Workflow prüft Evidenz, Regeln und Autorität, bevor daraus geschäftliche Wirkung entsteht.Vertiefung: Warum nicht der klügste, sondern der verlässlichste KI-Agent gewinnt →Sechs Bausteine
Was einen KI-Workflow verlässlich macht.
Die Bausteine greifen ineinander. Jeder beantwortet eine konkrete Frage, die vor einer automatisierten Wirkung geklärt sein muss.
Auftrag und Kontext
Ziel, erlaubte Daten, Grenzen und erwartetes Ergebnis werden vorab festgelegt.
Beispiel: Ein Angebotsagent darf einen Entwurf erstellen, aber keinen Preis verändern.Quellen und Fakten
Aussagen werden auf konkrete, freigegebene Informationen zurückgeführt; Lücken bleiben sichtbar.
Beispiel: Lieferzeit aus dem ERP statt einer plausiblen Modellannahme.Entwurf und Begründung
Die KI erstellt einen nachvollziehbaren Vorschlag und trennt Fakten, Annahmen und offene Fragen.
Beispiel: Lieferantenempfehlung mit Kriterien statt bloßer Rangliste.Deterministische Prüfungen
Verbindliche Grenzwerte und Geschäftsregeln werden unabhängig vom Sprachmodell geprüft.
Beispiel: Rabattgrenze, Pflichtfeld oder zulässige Kostenart.Freigabe und Eskalation
PASS, HUMAN REVIEW oder BLOCKED folgt aus definierten Rollen und Zuständigkeiten.
Beispiel: Preisabweichung geht an die zuständige Vertriebsleitung.Audit und Wirkung
Eingaben, Evidenz, Regeln, Freigabe und tatsächliche Ausführung bleiben nachvollziehbar.
Beispiel: Dokumentiert ist nicht nur die Freigabe, sondern auch, was ausgeführt wurde.Konkrete Umsetzungsbeispiele
Beispiele für Geschäfts-Prozesse.
Die vier Beispiele zeigen dieselbe Grundstruktur in unterschiedlichen Bereichen: KI bereitet vor, der Workflow kontrolliert und eine autorisierte Rolle entscheidet.
Reisekosten: KI erfasst. Das Unternehmen entscheidet.
Was die KI übernimmtBetrag, Datum, Händler und Steuerdaten aus dem Beleg erfassen.Was der Workflow kontrolliertÜbernahme bestätigen und Kostenart gegen Richtlinien prüfen.EntscheidungErstatten, zur Prüfung geben oder ablehnen.Angebote: schneller zum Kunden, ohne Regeln aufzugeben.
Was die KI übernimmtCRM-, Produkt- und Textinformationen zu einem Entwurf verbinden.Was der Workflow kontrolliertPreis, Rabatt, Lieferbedingungen, Summen und Zusagen prüfen.EntscheidungFreigeben, menschlich prüfen oder blockieren.Details: KI-Angebotsautomatisierung für Maschinenbau →Exportprüfung: „Kein Treffer“ ist nicht automatisch „freigegeben“.
Was die KI übernimmtKunden-, Länder- und Produktinformationen aus definierten Quellen zusammentragen.Was der Workflow kontrolliertBelegte Ergebnisse von fehlenden oder widersprüchlichen Informationen trennen.EntscheidungFreigeben, eskalieren oder stoppen.Lieferantenauswahl: KI empfiehlt. Einkauf akzeptiert das Risiko.
Was die KI übernimmtAngebote nach Preis, Qualität, Verfügbarkeit und Historie vergleichen.Was der Workflow kontrolliertMindestanforderungen, aktuelle Daten und Freigabegrenzen anwenden.EntscheidungBestellen, prüfen oder eine Alternative wählen.Ein begrenzter Pilot
Nicht den ganzen Prozess automatisieren. Erst die Entscheidung belastbar machen.
In sechs bis acht Wochen entsteht ein Vorher-Nachher-Vergleich am eigenen Vorgang – mit definiertem Nutzen, klaren Grenzen und sicherer Rückfallebene.
Vorgang auswählen
Aufwand, Reibung, Fehlerkosten und wirtschaftliches Gewicht bestimmen.
Vorher und nachher messen
KI-gestützten Ablauf gegen den heutigen Prozess und Referenzfälle testen.
Entscheidungsgrenzen festlegen
Definieren, was automatisierbar ist und wann ein Mensch übernehmen muss.
Nächsten Schritt freigeben
Skalieren, begrenzen, neu gestalten oder bewusst stoppen.
Das Entscheidungsbild
Keine Folien über Potenzial. Eine Entscheidung über den nächsten Euro.
Die Messgrößen werden vor dem Pilot vereinbart. Deshalb kann auch „nicht skalieren“ ein wertvolles und wirtschaftlich vernünftiges Ergebnis sein.
Was danach belegt ist
BearbeitungszeitgemessenFehler und NacharbeitgemessenKosten pro VorgangberechnetRisiko und FreigabebedarfdefiniertIntegrationsaufwandgeschätztManagement-ErgebnisSkalieren. Begrenzen. Neu gestalten. Oder stoppen.
Sie entscheiden auf Basis Ihres eigenen Prozesses und Ihrer eigenen Daten – nicht aufgrund einer Demo.
Welcher Geschäftsvorgang soll zuerst überprüfbar besser werden?
Wir wählen einen konkreten Prozess, definieren Nutzen und Grenzen und entwickeln daraus den kleinsten sinnvollen Pilot.
Workflow-Pilot besprechen →